Bereits am 1. August 2018 trat das Gesetz zur Einführung der Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter und Makler in Kraft. Bis zum ersten März 2019 müssen nun auch bereits tätige Verwalter die Erlaubnis beantragt haben. Allerdings brauchen sie keinen Sachkundenachweis, sondern es gilt Fortbildungspflicht. Verschiedene Fachmedien für die Deutsche Wirtschaft berichteten, das Wirtschafts Magazin fasst zusammen.

Zulassungspflicht und andere Voraussetzungen gab es vorher nicht

Das Wirtschafts Magazin erklärt den Sachverhalt genauer: Bislang gab es keine Zulassungspflicht und auch keine anderen Voraussetzungen für den Beruf des Immobilienverwalters. Wer Immobilien verwalten wollte, konnte dies einfach tun. Zugegeben: Ein paar Kenntnisse, insbesondere Verständnis für die Deutsche Wirtschaft, waren extrem hilfreich. Aber seit letztem August gilt nun die Zulassungspflicht und für bereits berufstätige Immobilienverwalter und Makler, die diese Zulassung bislang nicht benötigt haben, eine Fortbildungspflicht. Das gilt für die gewerblichen Verwalter von Wohnimmobilien.

Erlaubnis ist an Bedingungen geknüpft

Die Erlaubnis wird erteilt, wenn der Verwalter seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellt. Geordnete Vermögensverhältnisse und der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung werden ebenfalls verlangt. Geplant war ursprünglich, so in verschiedenen Medien für die Deutsche Wirtschaft zu lesen, dass bereits tätige Verwalter und Makler einen Sachkundenachweis würden erbringen müssen. Das hat sich inzwischen erledigt: Sie müssen regelmäßig Weiterbildungen absolvieren. Festgelegt sind 20 Stunden innerhalb von drei Jahren. Kritik an dieser Pflicht und insbesondere am mangelnden Sachkundenachweis kam von verschiedenen Verbänden.