Die Meldungen sind nicht neu: In den Großstädten steigen die Mieten enorm. Aber auch auf dem Land sind die Kosten für Wohnungen und Häuser in die Höhe geschossen, weiß das Wirtschafts Magazin. Beobachtungen der Bundesbank bestätigen das. Die Stadtflucht dürfte den Trend verstärken.

In Städten Preisanstieg etwas gebremst

Der Wohnraum in den Städten wird nach Informationen, die dem Wirtschafts Magazin vorliegen, weiterhin teurer. Aber der Anstieg der Mieten und Kaufpreise ist nicht mehr ganz so rasant wie noch vor einigen Monaten. Dafür ziehen die Preise für Immobilien außerhalb der Städte inzwischen an. Einen Grund sieht die Bundesbank in ihrem Bericht, der dem Wirtschafts Magazin vorliegt, in der Stadtflucht. Die Mieten in den Städten sind auf einem derart hohen Niveau, dass jungen Menschen und Berufsanfängern gar nichts andres übrig bleibt als ins Umland zu ziehen.

Hohe Preise für Immobilien in den Städten nicht gut für Deutsche Wirtschaft

Die extrem hohen Preise für Immobilen in den Städten sind laut der Bundesbank inzwischen auf einem Niveau, das durch die demographischen Faktoren und die Deutsche Wirtschaft nicht mehr gerechtfertigt scheint. Mehr als 8 % verteuerten sich Wohnimmobilien in den Städten in 2018 im Schnitt, in den Großstädten zwischen Berlin, Düsseldorf und München waren es sogar über 9 %. Die Zahlen drehen sich um die Kosten für Wohneigentum, bei den Mieten waren es im Schnitt nur 4 % mehr als im Vorjahr.

Niedrige Hypothekenzinsen und gute Arbeitsmarktlage

Die Nachfrage nach Immobilien steigt. Wohneigentum liegt im Trend, daher steigen auch die Baupreise 2018, wie die Bundesbank dem Wirtschafts Magazin mitteilte. Insgesamt steht die Deutsche Wirtschaft also gut dar, obwohl es nicht so gut aussieht wie die Immobilienpreise es suggerieren.