Nur wenige Start-Ups interessierten sich anfangs für Immobilien. Dabei kann die Deutsche Wirtschaft wirklich viele und vor allem vielfältige Start-Ups verzeichnen. Nur in der Immobilienbranche wurde der Trend verschlafen. Das ändert sich langsam. Die Digitalisierung greift um sich, und etablierte Unternehmen sehen die Zeitenwende.

Immobilien-Start-Ups meist fachfremd

Innovative Ideen, hervorragend geführte Internetpräsenzen, große Gedanken in globalem Kontext und weit über die Deutsche Wirtschaft hinaus: Start-Ups erkennt man von weitem. Sie haben nichts gemeinsam mit dem verstaubten Auftreten und Image etablierter Unternehmen in Sachen Immobilien. Das hat einen Grund: Die jungen Gründer kommen nicht aus der Branche. Etwa 80 %, vermutlich mehr, sind fachfremd.

IT immer wichtiger

Viele neue Ideen, Dienstleistungen und Produkte in der Branche kommen aus dem Bereich der Konsumgüter oder aus der Digitalisierung allgemein. Das macht nichts, meint das Wirtschafts Magazin: Frischer Wind tut der Branche gut. Und obwohl es erst einmal viele Bruchlandungen gab, entwickelt sich zwischen jungen Unternehmen und alteingesessenen Firmen langsam ein fruchtbares Miteinander. In vielen Fällen sind es nämlich die technischen Neuerungen, datenschnittschnellen und digitale Dienste, die die Start-Ups bieten und die Brücken schlagen zwischen traditionellen Dienstleistungen und neuen Anforderungen der Kundschaft. Das Wirtschafts Magazin wird über die interessantesten Entwicklungen berichten.